Brandheisse News aus der PV-Welt. Präsentiert von PHIL.


 
 

Mit PHIL lassen sich PV-Anlagen lukrativer planen als je zuvor.

» Informationen zur Software
 
 
28 Oktober 2010

München meint es ernst

Allgemein
 

“Energieautark mit Erneuerbaren und 100 Prozent Ökostrom bis 2025

Während die Bundesregierung die vier großen Stromkonzerne mit längeren Atomlaufzeiten beglückt, geht man woanders längst und ganz bewusst andere Wege. Die Stadtwerke München wollen, dass ab 2025 aus ihren Steckdosen 100 Prozent Ökostrom fließt.

Die Landeshauptstadt München hat ein ehrgeiziges Ziel: Spätestens bis 2030 sollen die CO2-Emissionen pro Kopf auf Basis des Jahres 1990 halbiert werden. Wesentlich dabei ist die Ökostromoffensive der Stadtwerke München. Zu den geplanten Ausbaumaßnahmen zählen der Neubau von Klein-Wasserkraftwerken ebenso wie Investitionen der Geothermie-Anlagen und Windkraftparks. Schon in fünf Jahren sollen sich alle Münchner Privathaushalte mit dem Ökostrom der eigenen Stadtwerke.

„Man kann sich das so vorstellen, ein großer Windpark versorgt vielleicht 200.000 Haushalte, 800.000 Haushalte gibt es in München, aber die Haushalte verbrauchen nicht einmal ein Drittel des Stromverbrauchs in München. Also man sieht es müssen doch einige sehr große Projekte realisiert werden bis wir unser Ziel erreichen.“

Bis 2025 sollen dann 7,5 Terrawattstunden auf der Basis erneuerbarer Energien zur Verfügung stehen. Das ist der gesamte Stromverbrauch für München, für private Haushalte, Industrie und öffentliche Einrichtungen. Geplant sich jährliche Investitionen von etwa 500 Millionen Euro. Insgesamt werden die Münchner Stadtwerke in den nächsten 15 Jahren neun Milliarden Euro investieren.

„Wir beginnen mit Wasserkraft in München, da gibt es noch einige Potenziale, wir beginnen mit Biogas in München und Umgebung. Wir machen Photovoltaik auch im Münchner Raum. Wir machen Geothermie in München und Umgebung. Überregional ist es dann stärker wind on shore  in Deutschland und off-shore in Großbritannien und Solarthermie hauptsächlich in Südeuropa.“

Die Ökostromoffensive der Stadtwerke München sei Teil eines europaweiten Umbaus der Energielandschaft, so Florian Bieberbach. Die stabilen 90 Prozent Marktanteil bei den privaten Haushalten versteht er als Vertrauensbeweis für die visionäre SWM-Strompolitik. Ob letztendlich auch die großen Industriekunden auf das Münchner Ökostromangebot zurückgreifen, ist ungewiss.

„Wichtig ist eigentlich, das München durch den Ausbau und Investitionen in erneuerbare Energien aus der globalen Sicht so viel investiert in Ökostromproduktion wie München verbraucht. Ob dann letztendlich dieser Strom Münchner Unternehmen versorgt oder irgendwo anders ist eigentlich egal. Entscheidend ist, schmutziger Strom europaweit verdrängt wird durch sauberen Strom.”

Sie haben Interesse  an der Planung einer Photovoltaik – Anlage? Dann besuchen Sie uns auf www.pv-phil.com. “Phil” hilft Ihnen bei der Berechnung Ihrer zu planenden PV – Anlage. Die kostenfreie Demoversion können Sie ohne Installieren und Einrichten des Programms testen.

Quelle: Deutschlandfunk, Verena Kemna

22 Oktober 2010

Sinn und Nutzen von Solaranlagen

Allgemein
 

“Neben der Nutzung der Einsparpotenziale beim Energieverbrauch kann die Sonne als Energiequelle eine der wichtigsten Zukunftsperspektiven für unsere Energieversorgung werden. Die Vorräte an fossilen Quellen werden früher oder später aufgebraucht sein. Die Langzeitgefahren der Atomkraft sind immens und die Kernfusionstechnologie ist bisher praktisch nicht realisierbar. Die Sonne sendet uns genug Energie auf die Erde und zwar direkt an unsere Haustüre (bzw. auf das Hausdach). Mit einer Solaranlage können Sie einen Teil dieser Energie nutzen. Elektrischer Strom ist ein wichtiger Bestandteil unseres Alltags geworden und nicht mehr wegzudenken. Die meisten Geräte wären ohne Strom aus der Steckdose nicht betriebsfähig und wie wir schon erlebt haben bei Stromausfällen völlig gestört.

Aufgrund des EEG und der damit garantierten Stromvergütung entscheiden sich immer mehr Menschen, sich an PV-Anlagen in Form von Bürgersolar zu beteiligen oder auf ihrem eigenen Hausdach eine PV-Anlage zu installieren. Die Laufzeiten bis zur Amortisation sind so ausgelegt, dass sich die PV-Anlage unter normalen Umständen in etwa 10 bis 15 Jahren durch den ins Netz eingespeisten Strom selbst finanziert hat. Und diese geräuschlos, emissionsfrei und ohne belastende Rückstände. Durch Eigenleistungen, z. B. bei der Montage können Sie die Amortisationszeit und damit die Wirtschaftlichkeit der Anlage noch weiter zu verbessern. Gut geplante und funktionstüchtige PV- Anlagen leisten einen bedeutenden Beitrag zur Reduktion von Schadstoffemissionen, insbesondere von Kohlendioxid (CO2), dass bei der Verbrennung fossiler Energieträger entsteht. Das CO2 verstärkt den „Treibhauseffekt“ und verändert damit das Weltklima. Verwendung von Solarenergie kann somit entscheidend helfen, die Emissionen diese „Klimagases“ zu senken und damit auch unsere Umwelt zu erhalten und zu verbessern. Je nach Zellentyp hat die PV-Anlage die Nebenwirkungen, die bei der Herstellung entstanden sind, innerhalb von einem bis max. fünf Jahren wieder wettgemacht. Im Betrieb fallen keine weiteren Schadstoffe an. Sollte die Anlage irgendwann ausgedient haben, so kann z. B. das wertvolle Silizium wiederverwendet werden.”

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Quelle: Photovoltaik-Solaranlagen, Ulrich E. Stempel

21 Oktober 2010

Einspeisevergütung

Allgemein
 

EEG: Gesetzlich festgelegter Preis, den Energieversorger für erneuerbare Energien bezahlen, die der Endverbraucher in das Versorgungsnetz einspeist. Der Preis liegt über dem tatsächlichen Stromtarif auf dem Markt und kann je nach Größe der Anlage bzw. je nach Anwendung unterschiedlich sein.

Ständig gibt es Veränderungen bei der  Einspeisevergütung. Damit Sie in Ruhe Ihre PV-Anlage planen können, ermittelt „Phil“ aus der Anlagengröße und dem Errichtungsdatum automatisch die richtige Einspeisevergütung.

Wir sind ständig auf der Suche, um Lösungen für Sie zu entwickeln.

„Inbetriebnahme“ ist das Datum, wann die Anlage an das öffentliche Netz geschaltet wird. „Phil“ ermittelt nun automatisch aus „Anlagengröße“ und „Inbetriebnahme“ die richtige Einspeisevergütung.


„Phil“ gibt nun die richtige Einspeisevergütung vor.


Sie haben Interesse an der Planung einer Photovoltaik – Anlage? Dann besuchen Sie uns auf www.pv-phil.com. “Phil” hilft Ihnen bei der Berechnung Ihrer zu planenden PV – Anlage. Die kostenfreie Demoversion können Sie ohne Installieren und Einrichten des Programms testen.

15 Oktober 2010

Förderung von PV-Anlagen (Dachanlagen)

Allgemein
 

“Die Förderung und Finanzierungsmöglichkeiten von PV-Anlagen verändern sich ständig. Daher hier ein paar  Ansprechpartner zur Hilfe, bei denen Sie sich nach den aktuellen Möglichkeiten erkundigen können. Grundsätzlich unterstützt die Umweltbank und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW). Beide kennen sich mit der Finanzierung  von PV-Anlagen gut aus. Des Weiteren erhalten Sie Informationen bei Ihrem Energieversorgungsunternehmen, bei Banken und Sparkassen, der kommunalen Baubehörde im Rathaus Ihrer Stadt oder Gemeinde. Für ein Energiespardarlehen sollten folgenden Unterlagen vorhanden sein (je nach Bundesland):

  • detaillierter  Kostenvoranschlag/Angebot,
  • aktuelle Grundbuchabschrift ( nicht beglaubigt),
  • Planungsunterlagen des Gebäudes,
  • Einkommensnachweis,
  • Kopie Gebäudeversicherungspolice,
  • Fotos vom Gebäude,
  • Beschreibung der Anlage.”

Sie haben Interesse an der Planung einer Photovoltaik – Anlage? Dann besuchen Sie uns auf www.pv-phil.com. “Phil” hilft Ihnen bei der Berechnung Ihrer zu planenden PV – Anlage. Die kostenfreie Demoversion können Sie ohne Installieren und Einrichten des Programms testen.

Quelle: Photovoltaik-Solaranlagen, Ulrich E. Stempel


14 Oktober 2010

Phil-Die innovative Planungssoftware

Allgemein
 

Anhand von Fotos ( Screenshots) können Sie sich hier einen kurzen Überblick über unseren “Phil” verschaffen.  Klicken Sie sich durch die Galerie.

13 Oktober 2010

Fortschrittsleiste

Allgemein
 

Mit unserer  Fortschrittsleiste ist die Bedienung noch einfacher.

“Phil” wird Sie durch das Programm begleiten und hilft Ihnen Schritt für Schritt Ihre PV-Anlage richtig zu planen. Auf der Fortschrittsleiste können Sie sehen, wo Sie sich aktuell befinden. Mit der Fortschrittsleiste gelangen Sie auch wieder zu den gewünschten Stellen im Programm zurück. Auf diese Weise werden Sie automatisch schrittweise durch das Programm geführt.

Sie haben Interesse  an der Planung einer Photovoltaik – Anlage? Dann besuchen Sie uns auf www.pv-phil.com. “Phil” hilft Ihnen bei der Berechnung Ihrer zu planenden PV – Anlage. Die kostenfreie Demoversion können Sie ohne Installieren und Einrichten des Programms testen.

12 Oktober 2010

Kurzbeschreibung der Software “Phil”

Allgemein
 

„Phil“ ist ein Programm zur Ermittlung von optimalen Aufdach-Photovoltaiksystemen, der dazu benötigten Materialien wie zum  Beispiel  Module, sowie zur genauen Berechnung der Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage.

Erstmalig wird hierzu mittels Google Maps am vorhandenen Objekt die Bedachung visuell dargestellt und auf Basis der in Google Maps vorhandenen Werte wie Ausrichtung, Größe, Beschattungsobjekte, etc. so exakt wie derzeit möglich berechnet.

Hierzu wurde einerseits komplexe mathematische Berechnungen in „Phil“ implementiert sowie die Berücksichtigung von Beschattungsobjekten auf der Leistungserbringung vorgenommen um eine exakte Leistungsvoraussage erstellen zu können.

Das Programm ist als webbasierter Dienst realisiert und bietet somit dem Nutzer die Vorteile, Dass es ohne Installation nutzbar ist und sich immer auf dem aktuellem Entwicklungsstand befindet. Jegliche Änderung wie zum Beispiel Anpassung der Einspeisevergütung, der durchschnittlichen Sonneneinstrahlungswerte oder auf dem Markt vorhandene Module sind ohne ein Update und ohne Zusatzkosten umgehend in der verwendeten Phil-Version verfügbar.

Dem Nutzer werden somit ohne viel Aufwand genauere Ergebnisse geliefert (durch exaktere Berechnungen und systemseitig ermittelte Werte wie Sonneneinstrahlung, Dachgröße, störende Objekte, Dachausrichtung, etc.) und die optimale, zukünftige Anlage wird innovativ, mittels Screenshot aus Google Maps, auf dem eigenen Haus visuell dargestellt.

Somit überzeugt „Phil“ als innovatives neues Produkt durch seine neuartige Berechnungsmethodik, visuelle Darstellung und neuartigem Funktionsumfang (z. B. Beschattungsberechnung).

for english information download our english flyer PDF, 8o4 Kb

06 Oktober 2010

Bewertung eines Solarteuers

Allgemein
 

„Phil“ ist schon in aller Munde. Als wir von der Softwareentwicklung wie jeden Monat unsere Fachzeitschriften durchblätterten waren wir ganz erstaunt. Ein Solarteuer hat einen Artikel über Softwareprogramme bzw. Berechnungsprogramme für Photovoltaikanlagen geschrieben. Unser „Phil“ wurde lobend erwähnt. Aber lesen Sie selbst:

PV-Planungssoftware – mehr Qual als Wahl

Stehen Sie auch vor dem Problem, dass Sie eine PV-Anlage planen und sich für eine Planungssoftware entscheiden möchten? Wir als Solarteuer wurden von unseren Kunden gebeten, für ihre Dächer eine PV-Anlage zu planen. Also begannen wir, uns im Internet zu erkundigen, welche Programme es gibt, die uns die Berechnungen für den Kunden erstellen können.

Kostenlose Programme nicht geeignet

Zuerst sind wir auf kostenlose Varianten im Internet gestoßen. Diese waren erwartungsgemäß für den Einstieg ganz gut, aber sie ließen Details, sowohl in den Eingabemöglichkeiten als auch in der Auswertung, vermissen.
Um dies zu verdeutlichen, hier drei typische Beispiele, ohne Produkte zu nennen, mit welchen Ein- und Ausgabemöglichkeiten gerechnet werden kann:
Die Eingabemöglichkeiten des ersten Programms umfassten die Dachneigung, neun Himmelsrichtungen, Quadratmeter und Wirkungsgrad der Anlage sowie die grobe Lage des Objektes auf einer Deutschlandkarte. Als Auswertung konnte der zu erwartende durchschnittliche kWh-Ertrag der Anlage sowie die zu erwartende Einspeisevergütung, basierend auf einem Einspeisesatz für eine Gebäudeanlage, ausgegeben werden.
Eine andere Internetseite ermöglicht lediglich die wirtschaftliche Berechnung
– sofern die Leistungen der Anlage in kWp bekannt sind. Nachdem wir von den Eingabe- und Ausgabemöglichkeiten etwas enttäuscht waren, fanden wir eine neue Onlineberechnung, die nun aber die Nachteile hatte, dass sie nur vorgegebene Auswahlmöglichkeiten zuließ (z.B. Ortschaften, Dachneigung und Ausrichtung), sodass eine genaue Eingabe nicht möglich war. Das Ausfüllen war sehr kompliziert, sodass an mehreren Stellen der “Zurück”-Button gedrückt werden musste, um Angaben nochmals zu korrigieren. Das Ergebnis war eine Endlosliste an Details, die so keinem Kunden präsentiert werden konnte.
Das erste Zwischenfazit lautet, dass die kostenfreien Onlineprogramme leider nicht für den professionellen (auch nicht semi-professionellen) Bereich geeignet sind. Schwachpunkte waren immer die genauen Eingabemöglichkeiten, wodurch keine kundenspezifischen, genauen Angebote erstellt werden konnten.

Exakte Berechnung entscheidend

Nach diesen ersten Versuchen erstellten wir uns eine Anforderungsliste, sozusagen ein Lastenheft für die Software. Die Anforderungen kommen sowohl aus Kundensicht (oder aus Präsentationssicht von uns) und aus unserer eigenen Anwendersicht heraus.
Aus Kundensicht ist die exakte Berechnung das wichtigste Kriterium. Er will sich auf die Berechnungen, speziell die Ertragsberechnung, verlassen können. Es gibt leider zu viele schlechte Erfahrungen aus der Vergangenheit, bei denen zu positive Berechnungen dem Kunden vorgelegt wurden.
Dies hat zwei Ursachen – zum einen wurde sicherlich manchmal geschönt und nicht die durchschnittlichen Werte der Sonneneinstrahlung und Leistungsfähigkeit der Anlage verwendet, zum anderen waren die Eingaben nicht exakt, unvollständig und die Berechnungen nur grob. Bestes Beispiel ist die Nichtberücksichtigung von Effekten der Hitzeentwicklung der Module und der Be-/Verschattung von Modulen. Dies kann nicht nur für den Kunden unangenehm werden, sondern auch potenziell zu einem Haftungsfall für den Solarteuer. Ebenso sollte auch die Eigenverbrauchsberechnung möglich sein, um eine für den Kunden optimale Anlage planen zu können.

Kurze und prägnante Präsentation

Die Präsentation, als Ergebnis der Berechnungen, beim Kunden sollte unserer Erfahrung nach visuell sowie kurz und prägnant sein. Zusätzlich sollte auch eine ausführliche Detailbeschreibung der verschiedenen Entwicklungen von Ertrag, Kosten, Leistung, etc. sowie der verwendeten Module und Wechselrichter, gerne auch mit Belegungsplan und Detailbeschreibung wie Ausrichtungsverlust, Eigenabschattung, Fremdabschattung, Umgebungslandschaftsverluste und Temperaturverluste, dem Kunden übergeben werden.
Aus Sicht des Solarteuers ist vor allem die intuitive Bedienerführung entscheidend. Man sollte meinen, dass dies jede Software kann, aber genau an diesem Punkt liegt eine eklatante Schwäche der meisten Produkte. Es sollte nicht vergessen werden, dass Solarteure nicht zwangsläufig fundierte IT-, Elektrotechnik- oder BWL-Kenntnisse aufweisen, sondern zumeist aus dem klassischen Baubereich kommen.
Eine weitere Anforderung ist, dass die Software bei der Eingabe als auch bei der Optimierung soweit wie möglich automatisiert ist und unterstützt. Besonders im Bereich der Modulbelegung sollte eine automatische Belegung nach verschiedenen Kriterien, wie maximale Belegung, eigenverbrauchsoptimiert oder verschattungsoptimiert, die Planung des Solarteures erleichtern.

Viele Programme und Module

Nach diesen grundsätzlichen Überlegungen haben wir die gängigen Kaufprogramme für unsere Kaufentscheidung unter die Lupe genommen.
Gleich zuerst ist uns aufgefallen, dass die Entscheidung nun noch schwieriger wird. In der Regel gibt es nicht ein Programm was alles kann – angefangen von der Auslegungsplanung bis hin zur Wirtschaftlichkeitsberechnung – sondern es werden mehrere Module oder Programmversionen angeboten. Welches Modul/Programm brauchen wir nun? Brauchen wir mehrere Module/Programme? Sind die Daten übertragbar?
Um die Fragen zu beantworten, haben wir fleißig Demoversionen heruntergeladen und getestet. Bei unserem Downloadverhalten ist uns aufgefallen, dass wir uns ausschließlich auf Programme fokussiert haben, welche die Vollständigkeit der PV-Planungskette weitestgehend abdecken – zumindest gemäß den Herstellerangaben.
Wenn man aus dem Downloadverhalten etwas ableiten kann, dann dass die Nutzung von verschiedenen spezialisierten Programmen und die Kombination derer Funktionalitäten wohl vom Solarteur nicht als präferierte Lösung anzusehen ist – aus Kosten-, Handling- und Komplexitätsgründen.
Bei den vollumfassenden Programmen lohnte sich der Test mit der Demoversion. Die Programme sind alle umfangreich und können die Wirtschaftlichkeitsberechnung sehr gut abdecken. Einzig die Frage der optischen Darstellung und der Umfang sind manchmal noch optimierbar. Die Komplexität der Programme ist unterschiedlich, jedoch haben alle ein Faible für technische Details. Dies ist zwar auf der einen Seite gut, um möglichst genau und kundenspezifisch das Programm zu bedienen, jedoch stellt sich manchmal die Frage, wie detailliert es wirklich sein muss.

Programme teuer und mit Schwächen

Es ist uns bei manchen Programmen nicht gelungen, auf Anhieb – teils auch später nicht – den Unterschied der verschiedenen Versionen im Detail herauszustellen. Auch haben alle Programme ihre Schwächen – manche erlauben zwar viele Eingabemöglichkeiten, lassen aber nicht alle Berechnungen zu (z.B. Flachdachberechnung). Andere wiederum haben Probleme mit der Verschattung (Genauigkeit, Darstellung,
Berechnung), wieder andere können eine optische und/oder automatische Modulbelegung auf einem Dach nicht leisten.
Das Testen der Demoversion kostete uns gut einen Tag Arbeit. Wenn man sich nun vorstellt, dass die komplizierten Programme noch im Detail von mehreren Mitarbeitern zu studieren sind, können wir bestimmt noch einen oder zwei Tage einplanen. Wir haben den Eindruck, dass die Menüführung und Planung der Software deutlich stärker durch IT-Experten, denn durch PV-Experten/Solarteure beeinflusst wird.
Womit wir direkt bei dem nächsten großen Problem waren – die Kosten. Als wir die Kosten für den Kauf der Software gesehen haben, war die Überraschung groß. Nach der gewonnen Erkenntnis, dass hierzu auch Updatekosten kommen, wich die Überraschung dem aufkommenden Verdruss.
Zusammengefasst war unsere Meinung zu diesem Zeitpunkt, dass wir entweder eine günstige und unzureichende bzw. user-unfriendly Software nutzen konnten oder einen Batzen Geld ausgeben mussten, um in die Wundertüte greifen zu können und zu hoffen, dort den Hasen, respektive die richtige Software, herauszuziehen.

Anforderungen nicht vollständig abgedeckt

Inhaltlich haben die Produkte eine große Spanne. Jedoch können die meisten Produkte die Anforderungen aus meinem Lastenheft nicht vollständig abdecken.
Es ist sicherlich Abwägungssache, wie stark in den eigenen Projekten verschiedene Details in der Planung zu berücksichtigen sind. Davon ist es sicherlich auch abhängig, ob ganz einfache oder ganz komplexe Programme für das eigene Geschäft notwendig sind. Die Kunst ist es, im Mittelbereich – der wohl für die meisten Solarteure der Kernbereich ist – die richtige Software zu finden, die einfach zu bedienen ist und doch einen gewissen Komplexitätsgrad beherrscht.
Auch die Anwenderfreundlichkeit war nur bei einfachen Programmen gegeben, diese jedoch liefern auch nicht genaue oder ausführliche Ergebnisse.

Empfehlung des Solarteures

  • Einfache Anforderungen: “Sinvert Select” (www.automation.siemens.com) –
    ausreichender Umfang, gute Bedienbarkeit, kostenlos, keine Flexibilität aufgrund
    vieler Auswahleinstellungen.
  • Mittlere Anforderungen: “PV-Phil” (www.pv-phil.com) –
    umfangreich, online verfügbar und intuitiv bedienbar, noch keine Flachdachberechnungen.
  • Hohe Anforderungen: “PV*SOL” (www.valentin.de) –
    Komplex und vielseitig, jedoch auch teuer und nicht intuitiv, einfach bedienbar.

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04 Oktober 2010

Veränderung der Einspeisevergütung zum 01.10.2010

Allgemein
 

Für Solarstromanlagen, die ab dem 01.10.2010 in Betrieb gehen, ergeben sich damit für 20 Jahre folgende Vergütungssätze für Netzeinspeisung:

Inbetriebnahme ab 01.10.2010

Gebäudeanlagen bis 30 kWp                    33,03 ct./ kWh

Gebäudeanlagen ab 30 kWp                     31,42 ct./ kWh

Gebäudeanlagen ab 100 kWp                   29,73 ct./ kWh

Gebäudeanlagen ab 1000 kWp                 24,79 ct./ kWh

Freifläche                                                   24,26 ct./ kWh

Freifläche auf Konversionsflächen             25,37 ct./ kWh

Freifläche auf Ackerland                            keine Vergütung

Eigenverbrauch (neue Regelung-befristet bis Ende 2011)

Inbetriebnahme ab 01.10.2010

Direktverbrauch Gebäudeanlagen bis 30 kWp bis 30 %               16,65 ct./ kWh

Direktverbrauch Gebäudeanlagen bis 30 kWp ab 30 %                21,03 ct./ kWh

Direktverbrauch Gebäudeanlagen ab 30 kWp bis 30 %                15,04 ct./ kWh

Direktverbrauch Gebäudeanlagen ab 30 kWp ab 30 %                19,42 ct./ kWh

Direktverbrauch Gebäudeanlagen ab 100 kWp bis 30 %             13,35 ct./ kWh

Direktverbrauch Gebäudeanlagen ab 100 kWp ab 30 %              17,73 ct./ kWh

Direktverbrauch Gebäudeanlagen ab 500 kWp                              keine Vergütung

(ab/ bis 30 % ist der Anteil des selbst genutzten Stromes)

Alle Angaben ohne Gewähr !

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