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31 Januar 2011

Solon klebt Photovoltaik-Anlagen aufs Dach

Allgemein
 

Das Berliner Unternehmen will in Italien ein erstes Kraftwerk mit seinem klebbarem Photovoltaik-System auf Basis kristalliner Solarmodule installieren. Die Dachanlage mit einer Leistung von vier Megawatt soll bis Ende April am Netz sein.

Solon SE hat mit der Lieferung kristalliner Solarmodule für eine Photovoltaik-Dachanlage im italienischen Massa begonnen. Die Anlage mit einer Gesamtleistung von vier Megawatt werde ausschließlich mit dem Photovoltaik-System Solbond gebaut, das besonders für den Einsatz auf metallenen Industriedächern entwickelt wurde, teilte das Berliner Unternehmen mit. Das System mit rahmenlosen Solarmodulen kann mittels Silikonklebstoff direkt auf dem Dach angebracht werden. Eine Dachdurchdringung oder Unterkonstruktion für die Photovoltaik-Anlage sei nicht notwendig, hieß es bei Solon weiter. Damit verringere sich die Montagezeit für die kristallinen Module erheblich. Das Photovoltaik-System sei zudem für alle Schnee- und Windlastzonen freigegeben, weshalb statische Berechnungen nicht mehr notwendig seien.
Die Photovoltaik-Dachanlage, die sich auf den Dächern eines Gewerbekomplexes in der Toskana befindet, soll nach Angaben von Solon Ende April fertiggestellt sein. Es sei die bislang größte Anlage, die mit dem eigens von Solon entwickelt System installiert wird. Den Auftrag für das Projekt erhielt das Berliner Photovoltaik-Unternehmen von dem international tätigen Projektentwickler BioEnergon Energy mit Sitz in London. Beide Firmen planen eine längerfristige Zusammenarbeit bei der Realisierung von Solarparks.

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Quelle: photovoltaik.eu   Sandra Enkhardt

28 Januar 2011

Energie für Deutschland

Allgemein
 

Deutschland steht vor großen Herausforderungen: Neben bezahlbaren Preisen und einer sicheren Energieversorgung muss auch der Klimaschutz berücksichtigt werden. Die Bundesregierung verknüpft daher Versorgungssicherheit, tragbare Energiekosten und einen wirksamen Klimaschutz miteinander.

Eine sichere Energieversorgung ist das Rückgrat einer funktionierenden Volkswirtschaft. Die weltweit erhöhte Energienachfrage führt zu steigenden Energie- und Strompreisen. Das belastet private Haushalte und energieintensive Unternehmen, die im weltweiten Wettbewerb stehen.

Gesamtkonzept für die Energieversorgung

Die Bundesregierung will eine bezahlbare, sichere und umweltverträgliche Energieversorgung auch in Zukunft sicherstellen. Deshalb sind die Ziele ihrer Energiepolitik: Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit.

Hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit arbeitet die Bundesregierung daran, die Energiemärkte zu liberalisieren. Denn marktwirtschaftliche Strukturen und funktionierender Wettbewerb sind die besten Voraussetzungen für eine effiziente Energiebereitstellung und -nutzung.

Ein größerer Energiemix und möglichst viele zuverlässige Bezugsquellen weltweit sollen Versorgungssicherheit gewährleisten.

Effizienter und sparsamer Energieverbrauch dient der Versorgungssicherheit und ist zugleich wirksamer Klimaschutz. Dafür hat die Bundesregierung zahlreiche Initiativen ergriffen.

Importabhängigkeit

Als rohstoffarmes Land ist die Bundesrepublik auf Importe angewiesen. Öl und Gas bezieht Deutschland aus wenigen Förderregionen. Die Abhängigkeit von Importen ist in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen. Deutschland importierte im Jahr 2006 Uran zu 100 Prozent, Mineralöl zu knapp 97 Prozent und Gas zu 83 Prozent. Bei Steinkohle lag der Importanteil bei 61 Prozent.

Energiequellen

In Deutschland gewinnen Kraftwerke die meiste Energie immer noch aus Mineralöl. Dessen Anteil am Primärenergieverbrauch beträgt 33,9 Prozent. Danach folgen Erdgas (22,5), Steinkohle (14,3), Braunkohle (11,6) und Kernenergie (11,0).

Der Primärenergieverbrauch ergibt sich aus dem so genannten Endenergieverbrauch etwa durch Industrie, Haushalte oder Verkehr. Aber auch durch die Verlusten, die bei der Erzeugung dieser Endenergie entstehen.

Erneuerbare Energien stärken

Erneuerbare Energiequellen wie Wind, Wasser, Biomasse oder Sonne werden immer öfter verwendet. Zwischen 1990 und 2007 erhöhte sich ihr Anteil am Primärenergieverbrauch von 1,3 auf 6,7 Prozent.

Erneuerbare Energien haben entscheidende Vorteile: Sie schonen das Klima und müssen nicht importiert werden.

Fossile Brennstoffe wie Kohle oder Öl mit den entstehenden Treibhausgasen gefährden die Umwelt. Zudem stehen sie nur für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung.

Die Bundesregierung versucht daher, den Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch bis 2020 auf mindestens zehn Prozent zu steigern. Erneuerbare Energien sollen dann in der Stromversorgung einen Anteil von 25 bis 30 Prozent erreichen.

Vom Ausbau moderner Technologien profitieren auch deutsche Unternehmen. Denn erneuerbare Energien stärken in erster Linie die heimische Wirtschaft. 2007 erwirtschaftete die Branche der erneuerbaren Energien einen Umsatz von rund 25 Milliarden Euro und bot fast 250.000 Menschen einen Arbeitsplatz.

Energieeffizienz steigern

Der wichtigste Beitrag für eine gute Energiezukunft Deutschlands ist eine möglichst hohe Energieeffizienz. Das ist die wirksamste und kostengünstigste Maßnahme für eine sichere und klimaverträgliche Energieversorgung.

“Eine Steigerung der Energieeffizienz ist auch die beste Antwort, um drohenden Energiepreissteigerungen entgegenzuwirken”, sagt Jochen Homann, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi).

Deutschland hat seinen Energieverbrauch immer effizienter gestaltet. Trotz wachsender Wirtschaft liegt der bundesweite Energieverbrauch heute unter dem Wert von 1990. Der Faktor Energieverbrauch hat sich vom Wirtschaftswachstum entkoppelt. Deutschland nimmt hinsichtlich der erreichten Energieeffizienz im internationalen Vergleich eine Spitzenposition ein.

Dennoch sind weitere Anstrengungen dringend notwendig.

Bundesregierung fördert Energieforschung

Deutschland braucht als rohstoffarmes Land moderne und effiziente Energietechnologien. Diese Technologien fallen nicht vom Himmel, sondern müssen durch Forschung, Entwicklung und Demonstration vorbereitet werden. Forschung und Entwicklung sind das strategische Instrument, um die Energieversorgung Deutschlands langfristig zu sichern.

Das BMWi konzentriert sich vor allem auf die Förderung von Forschung und Entwicklung moderner Energieeffizienztechnologien entlang der ganzen Energiekette: Von der Energieumwandlung über den Energietransport bis hin zur Verwendung von Energie durch Endverbraucher. Dafür stehen in den kommenden vier Jahren rund 615 Millionen Euro zur Verfügung.

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Quelle: http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Magazine/MagazinWirtschaftFinanzen/064/sa-energie-fuer-deutschland.html

26 Januar 2011

Flexible Förderanpassung 2011

Allgemein
 

Im Falles eines sehr stark wachsenden Zubaus von Photovoltaik-Anlagen im Frühjar 2011 wird ein Teil der ursprünglich erst für den Jahresanfang 2012  vorgesehenen Reduzierung der Fördersätze auf den 1.Juli 2011 vorgezogen. Diese vorgezogene Reduzierung kann je nach Höhe des Marktwachstums 0 bis 15 Prozent betragen.

Quelle: BSW-Solar  http://www.solarwirtschaft.de/medienvertreter/infografiken.html#c2977

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24 Januar 2011

Mehrheit der Deutschen für Photovoltaik-Förderung

Allgemein
 
Über zwei Drittel aller Deutschen lehnen Überlegungen der Bundesregierung ab, den Solarstrom künftig weniger zu fördern. Das hat eine Umfrage des Immobilienportals Immowelt.de ergeben. Die Deutschen halten große Stücke auf Solarstrom – und wollen mehr davon. In der Umfrage von Immowelt.de sprechen sich 69 Prozent gegen etwaige Pläne von Schwarz-Gelb aus, die Einspeisevergütung für Solarstrom von derzeit 43 Cent pro Kilowattstunde erheblich zu senken. Über 51 Prozent der Befragten fordern sogar mehr Solarstrom. Eine Minderung der Solarstromvergütung um 30 Prozent halten sie für völlig falsch. Knapp ein Fünftel der Befragten hält den Solarstrom längst nicht für etabliert genug, dass man auf staatliche Förderungen verzichten könne. Die geplanten Kürzungen der Einspeisevergütung sehen sie kritisch und fordern im Gegenzug finanzielle Schützenhilfe für die Solarbranche.

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Quelle: fotovoltaikshop by Antaris Solar

19 Januar 2011

Die Förderung der Solarenergie soll 2011 offenbar außerplanmäßig gekürzt werden

Allgemein
 

Die Bundesregierung hat sich offenbar mit der Photovoltaikbranche auf eine außerplanmäßige Kürzung der Solarförderung im Sommer geeinigt. Das berichten informierte Kreise. Solarworld-Vorstandschef Frank Asbeck befürwortete die Änderungen. “Es ist ein marktwirtschaftliches Instrument, da es einen atmenden Deckel hat”, sagte er. Den Kreisen zufolge soll die Einspeisevergütung zum Jahreswechsel um neun Prozentpunkte abgesenkt werden und im Sommer zusätzlich um bis zu 15 Prozentpunkte. Kritiker sehen in den Plänen allerdings eine Mogelpackung.

Solarenergie: Absenkung bereits im Juli

Ein entsprechendes Konzept des Bundesumweltministeriums soll am Donnerstag vorgestellt werden. Dann will das Ministerium gemeinsam mit dem Bundesverband Solarwirtschaft die geplanten Änderungen der Photovoltaikvergütung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) präzisieren. Kreisen zufolge ist vorgesehen, die Absenkung zum Teil auf den Juli vorzuziehen. Die Kappung soll dann von der bis dahin installierten Solarleistung abhängen. Entscheidend für die Berechnung soll sein, wie viel Leistung von März bis Mai hinzukommt. Diese Menge soll dann auf das ganze Jahr hochgerechnet werden.

Kommt dabei ein Zuwachs von weniger als 3,5 Gigawatt heraus, soll es keine Einschnitte geben. Ist es mehr, soll die Kürzung schrittweise auf bis zu 15 Prozentpunkte bei mehr als 7,5 Gigawatt installierter Leistung steigen. Im Boomjahr 2010 sollen Berechnungen der Branche zufolge etwa sieben Gigawatt zusätzlich installiert worden sein. Im Gegensatz zu früheren Plänen könnte die Kürzung somit früher und auch stärker erfolgen als bisher vorgesehen. Bisher war eine Reduzierung um bis zu 21 Prozentpunkte geplant.

Förderkürzungen kühlen Nachfrage ab

Asbeck rechnet für 2011 mit einer Leistung von höchstens fünf Gigawatt in Deutschland. Bereits der Januar sowie die Erwartungen für das Jahr ließen darauf schließen, dass die 2010 erfolgten Förderkürzungen die hohe Nachfrage des vergangenen Jahres abgekühlt hätten. Damit sei dann auf der Basis des neuen Konzepts mit einer Kürzung um sechs Prozentpunkte im Juli zu rechnen. Die großen Energieversorger könnten künftig auf Basis dieses Konzept nicht mehr behaupten, die Preise wegen der Solarstromerzeugung erhöhen zu müssen, sagte Asbeck.

Ob es allerdings überhaupt bei dem zur Debatte stehenden Modell zu einer Förderkürzung kommt, ist umstritten. Im vergangenen Jahr war im Juni besonders viel Solarleistung zugebaut worden. Dieser Monat wurde aber in den Berechnungen ausgeklammert. Kritiker, die eine höhere Förderkürzung fordern, sehen daher bereits eine Mogelpackung.

Kosten für Solarenergie eindämmen

Mit den neuerlichen Änderungen bei der Solarförderung will die Branche der Sorge vor den explodierenden Kosten begegnen. Nach Angaben von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) zahlen die Stromverbraucher in diesem Jahr für die Förderung der erneuerbaren Energien eine Gesamtumlage von mehr als 13 Milliarden Euro. Experten befürchten, dass die Akzeptanz für den Ökostromausbau durch immer schneller steigende Belastungen schwindet.Nach Ansicht von Kritikern profitieren besonders ausländische Hersteller von der üppigen Sonnenstromförderung in Deutschland. Allein in den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres haben nach Berechnungen der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin chinesische Unternehmen Solarzellen und Module im Wert von mehr als 4,6 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. “Auch bei Solar will der Käufer möglichst viel für wenig Geld”, sagte HTW-Solarexperte Wolfgang Hummel. “Wir haben bei der Ökostromförderung den gleichen Effekt wie bei der Auto-Abwrack-Prämie. Der größte Gewinner im Autosektor war der Dacia aus Rumänien.“

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Quelle: dpa-AFX

17 Januar 2011

Sind alte, verbrauchte Module Sondermüll?

Allgemein
 

Nein. Es gibt heute bereits Hersteller, die ein Recycling alter PV-Module anbieten. Dabei werden die alten, jedoch noch funktionstüchtigen Solarzellen wiedergewonnen und neu zu einem Modul verarbeitet. Da eine Solarzelle nicht altert, behalten Module somit auch nach Jahrzehnten noch einen  >Restwert<. Es wird davon ausgegangen, dass auch in vielen Jahren ein Verkauf zum Restwert oder ein Recycling  noch attraktiv ist.

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Quelle: Photovoltaik für Profis  Antony, Dürschner, Remmers

14 Januar 2011

Solarkürzung im Juli möglich – Details offen

Allgemein
 

Berlin (dpa) – Bundesumweltminister Norbert Röttgen lehnt Pläne für eine EU-weite Anpassung der Fördersysteme für erneuerbare Energien strikt ab. «Das wäre eine Kampfansage an die deutsche Energiepolitik», sagte Röttgen am Donnerstag dem WDR-Hörfunk.

Er stellte sich damit gegen die Pläne von EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU). Eine Harmonisierung würde bedeuten, dass das deutsche Fördersystem drastisch zurückgefahren werden müsste und der Ausbau der erneuerbaren Energien hierzulande ausgebremst würde.

Die Energiekonzerne in Deutschland stützen Oettingers Linie. Ihnen geht der deutsche Ökoenergieausbau zu schnell. Röttgen betonte, wenn die Pläne in Brüssel umgesetzt würden, dann wäre das deutsche Energiekonzept hinfällig. «Eine EU-weite Harmonisierung wäre das Aus für unser Energiekonzept. Das könnten wir in die Papiertonne werfen.»

Die Bundesregierung bezwecke mit ihrem Konzept den Umbau der Energieversorgung hin zu erneuerbaren Energien, um in Deutschland Technologien, Märkte, Arbeitsplätze und Wertschöpfung zu erzielen.

«Wenn es so käme, dass mit dem Geld der Deutschen in Süditalien und Spanien Märkte entwickelt werden und wir dabei bleiben, unsere Energie zu importieren, dann würde die gesamte Transformation unsinnig und sie würde auch die Akzeptanz in Deutschland verlieren», sagte Röttgen. Er wolle für seine Position kämpfen. Es müsse «beim nationalen und außerordentlich erfolgreichen Fördersystem» bleiben.

Solarkürzung im Juli möglich – Details offen

Berlin (dpa) – Die Details der geplanten erneuten Kürzung der Solarförderung sind weiter offen. Die Gespräche mit der Branche und den Regierungsfraktionen liefen noch, betonte die Sprecherin von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) am Donnerstag in Berlin.

Möglich ist, dass ein Teil der erst für Januar 2012 geplanten nächsten Kürzung auf Mitte dieses Jahres vorgezogen wird. Die Kürzung könnte nach Angaben des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW) bis zu 12 Prozent betragen. Die genaue Höhe dürfte sich nach der Menge der in den ersten Monaten neu ans Netz gehenden Photovoltaikanlagen richten.

Schon zum 1. Januar war die Förderung für Dachanlagen um 13 weitere Prozent auf 28,74 Cent je Kilowattstunde gekürzt worden, Anfang 2010 waren es noch 39,14 Cent. Dennoch bauten 2010 so viele Menschen wie noch nie neue Photovoltaikanlagen auf ihr Dach.

Der Grund: Die Fördersätze sind weiter üppig, aber der Preis für die Module ist teils um fast die Hälfte gesunken. Die Solarförderung verschlingt laut Regierung fast 40 Prozent der Öko-Förderung, liefert aber nur 9 Prozent der Ökoenergie. Röttgen betont, es gehe um eine Markteinführung, nicht um eine Dauersubvention.

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Quelle: grennpeace-magazin.de isis

10 Januar 2011

Einspeisevergütung sinkt um 13% ab Januar 2011

Allgemein
 

Für Solarstromanlagen, die ab dem 01.01.2011 in Betrieb gehen, ergeben sich damit für 20 Jahre folgende Vergütungssätze für Netzeinspeisung:

Gebäude-/ Dachanlagen:

Inbetriebnahme ab 01.01.2011

Gebäudeanlagen bis 30 kWp                     28,74 ct./ kWh

Gebäudeanlagen ab 30 kWp                     27,33 ct./ kWh

Gebäudeanlagen ab 100 kWp                   25,86 ct./ kWh

Gebäudeanlagen ab 1000 kWp                 21,56 ct./ kWh

Freiflächen-Anlage:

Inbetriebnahme ab 01.01.2011

Konversionsflächen                                    22,07 ct./ kWh

sonstige Freiflächen                                   21,11 ct./ kWh

Ackerflächen                                                      -

Eigenverbrauch:

Inbetriebnahme ab 01.01.2011

Direktverbrauch Gebäudeanlagen bis 30 kWp bis 30 %               12,36 ct./ kWh

Direktverbrauch Gebäudeanlagen bis 30 kWp ab 30 %                16,74 ct./ kWh

Direktverbrauch Gebäudeanlagen ab 30 kWp bis 30 %                10,95 ct./ kWh

Direktverbrauch Gebäudeanlagen ab 30 kWp ab 30 %                15,33 ct./ kWh

Direktverbrauch Gebäudeanlagen ab 100 kWp bis 30 %               9,48 ct./ kWh

Direktverbrauch Gebäudeanlagen ab 100 kWp ab 30 %              13,86 ct./ kWh

Direktverbrauch Gebäudeanlagen ab 500 kWp                                         -

(ab/ bis 30 % ist der Anteil des selbst genutzten Stromes)

Alle Angaben ohne Gewähr !

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06 Januar 2011

Benötige ich einen Einspeisevertrag?

Allgemein
 

Nein. Es reicht aus, den Zählerstand abzulesen und-beispielsweise vierteljährlich-eine Rechnung  über die eingespeiste Strommenge an den Netzbetreiber zu schicken. Im EEG ist eindeutig geregelt, dass der Netzbetreiber die Zahlung der Vergütung nicht von dem Vorliegen eines Einspeisevertrages abhängig machen darf. Anderseits sind im Streitfall schriftlich verbindliche Verträge besser als mündliche Absprachen. Der Einspeisevertrag-mit oft für den Anlagenbetreiber unvorteilhaften Klauseln-sollte daher genauer geprüft und ggf. nachgebessert werden. So sollte der Vertrag vom Netzbetreiber beispielsweise nur >aus wichtigem Grund< gekündigt werden können. Andere Kündigungsmöglichkeiten (z.B. Kündigungsfrist ein Monat vor Ablauf des Jahres) müssen nicht akzeptiert werden.

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Quelle: Photovoltaik für Profis  Antony, Dürschner, Remmers