Brandheisse News aus der PV-Welt. Präsentiert von PHIL.


 
 

Mit PHIL lassen sich PV-Anlagen lukrativer planen als je zuvor.

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30 Mai 2011

Vorab ein Dankeschön- Messe Wächtersbach

Allgemein
 

Die ersten erfolgreichen Messetage der “63. Messe Wächtersbach” liegen hinter uns. Am 28. und 29. Mai trafen sich viele Interessenten an unserem Messestand. Großen Zulauf hatten wir von Privatleute und Installateure. Positive Resonanz bekamen wir, über die vielen Neuheiten unserer Planungssoftware www.pv-phil.com. Einen regen Zuspruch erhielten wir für die einfache Bedienung des Programms. Installateure und Privatleute sind begeistert, wie schnell und einfach eine Photovoltaik-Aufdach-Anlage zu planen ist. Großen Zuspruch erhielten wir, dass unsere Planungssoftware ein Onlineprogramm ist und wie einfach die Handhabung durch minimale Dateneingabe ist. Ohne großes Installieren, Einrichten und unendlichen Schulungen kann „PHIL“ sofort genutzt werden. „PHIL“ ist ein Programm was für JEDERMANN verständlich ist. Viele Privatleute haben sich gleich für die 1-Dach-Version angemeldet, um ihre bestehende PV-Anlage nachzuberechnen. Was wir von PV-Installateuren immer wieder hörten war, dass sie einfach keine Zeit haben um sich lange und ausgiebig mit einem Softwareprogramm zu beschäftigen. Da macht „PHIL“ es Ihnen sehr einfach und ist vor allem sehr hilfreich mit seinen ganzen Hilfestellungen. Ein Installateur aus dem Norden sagte zu uns: „Endlich mal ein Planungsprogramm wo man nicht studiert haben muss“. „PHIL“ wurde von PV-Installateuren und Sachverständigen für Photovoltaik entwickelt, die mit der Problematik der verschiedenen Planungssoftwaren vertraut sind. „Denn genau das ist das Problem“ sagt Herr Kopp (Installateure aus Mecklenburg-Vorpommern) „Erst ist man den ganzen Tag bei dem Kunden und installiert eine PV-Anlagen und dann muss man eine zweite Schicht im Büro einlegen um weitere PV-Anlage zu planen. Ich habe schon so viele Planungssoftwaren ausprobiert,aber genauso viele wieder bei Seite gelegt, weil Sie so kompliziert sind.  Mit “PHIL” ist es Kinder leicht. Und wenn eine PV-Anlage mal nicht optimal ist, muss man dem Kunden auch mal „Nein“ zu Bau einer PV-Anlage sagen, denn darauf weißt „PHIL“ hin und lässt sich nicht manipulieren”.

All diese Faktoren und vieles mehr stellt „PHIL“ Ihnen zur Verfügung. Besuchen Sie uns die nächsten Tage auf unserem Messestand in Halle 11 Stand 1116. Weiterhin erhalten Sie 10 % Messerabatt auf unsere Planungssoftware.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und heißen Sie herzlich willkommen!

Ihr PHIL-Team

Sie haben Interesse an der Planung einer Photovoltaik – Anlage, oder Sie möchten Ihre bestehende PV-Anlage nachberechnen, weil vielleicht Ihr Ertrag nicht mit den vorausgesagten Werten übereinstimmt? Dann besuchen Sie uns auf www.pv-phil.com.

Bei Fragen nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

E-Mail: info@pv-phil.com

Service-Hotline: 0900/ 1000946 0,79 € aus dem Festnetz, Mobil abweichend)

26 Mai 2011

Photovoltaik ersetzt Atomstrom

Allgemein
 

13 der 17 deutschen Atomkraftwerke sind zurzeit nicht am Netz. Dass es trotzdem keinen Blackout gibt, ist vor allem der Photovoltaik zu verdanken.

Nicht nur die Besitzer von Photovoltaik-Anlagen freuen sich derzeit über das anhaltend schöne Wetter, sondern auch die deutschen Übertragungsnetzbetreiber. Denn viel Sonne bedeutet viel Solarstrom – und der ist hoch willkommen, schließlich sind im Moment wegen des Atom-Moratoriums der Bundesregierung sowie fälliger Wartungsarbeiten nur vier der 17 deutschen Atomkraftwerke am Netz. Dass die Übertragungsnetzbetreiber Tennet TSO, 50Hertz Transmission, Amprion und EnBW Transportnetze trotz des relativ kurzfristigen Abschaltens der Atommeiler die Stabilität der Stromversorgung gewährleisten können, verdanken sie einer eigenen Pressemitteilung zufolge den „vorteilhaften Randbedingungen in den vergangenen Wochen“ – und zu diesen Bedingungen gehören aus ihrer Sicht „geringere Netzlast, viel Solar- und relativ wenig Windstrom“.

Die Übertragungsnetzbetreiber erwarten in den kommenden Sommermonaten eine angespannte, aber vermutlich beherrschbare Situation, sofern keine außergewöhnlichen Ereignisse in Deutschland oder im Ausland eintreten. Die fehlende Erzeugungsleistung, so heißt es weiter, könne mit Importen, der verfügbaren Erzeugung in Deutschland sowie dem Beitrag der Photovoltaik kompensiert werden.

Pessimistischer sehen die Unternehmen das nächste Winterhalbjahr, sollten die deutschen Atomkraftwerke über die Zeit des Moratoriums hinaus abgeschaltet bleiben. Dann gebe es in Deutschland aufgrund in dieser Jahreszeit typischerweise geringeren Importmöglichkeiten speziell am Abend kaum noch gesicherte freie Erzeugungsleistung. Als Folge sei zu befürchten, dass in Süddeutschland an einigen sehr kalten Wintertagen keine ausreichende Versorgungssicherheit gewährleistet werden könne und das Risiko für großflächige Versorgungsausfälle steige.

Die Bundesregierung teilte unterdessen mit, dass die von den Netzbetreibern geäußerte Sorge eines Strom-Blackouts im Winter zwar ernst genommen werde. Aber auch bei einem forcierten Atomausstieg gelte die Energieversorgung flächendeckend als gesichert.

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Quelle: photovoltaik.eu Petra Hannen

17 Mai 2011

Urbon wird neuer Vorstandssprecher von SMA

Allgemein
 

Der Gründer des Photovoltaik-Unternehmens SMA Günther Cramer will sich aus der operativen Verantwortung zurückziehen. Der Finanzvorstand übernimmt sein Amt als Vorstandssprecher.

Die SMA Solar Technology AG hat einen neuen Vorstandssprecher. Auf einer Sitzung des Gremiums sei der Finanzvorstand Pierre-Pascal Urbon in diese Funktion gewählt worden, teilte der Photovoltaik-Wechselrichterhersteller mit. Er tritt damit die Nachfolge von SMA-Gründer Günther Cramer an. Sein neues Amt werde er zusätzlich im Anschluss an die Hauptversammlung am 26. Mai übernehmen. Cramer erklärte, dass er und Peter Drews sich nach 30 Jahren aus der operativen Verantwortung zurückziehen wollten. Sie kandidierten auf der SMA-Hauptversammlung für den Aufsichtsrat und blieben damit auf das Engste mit dem Photovoltaik-Wechselrichterhersteller verbunden. Nun werde der seit vielen Jahren sorgfältig vorbereitete Generationenwechsel vollzogen, so Cramer weiter.

Der 40-jährige Urbon gehört seit 2006 dem Vorstand von SMA an und verantwortet seit 2009 den Bereich Finanzen, Recht und Investor Relations. Im vergangen Jahr sorgte der Finanzvorstand für einige Schlagzeilen. Die Kasseler Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren im privaten Bereich gegen Urbon ein. Die Ermittlungen wurden schließlich eingestellt.

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Quelle: Sandra Enkhardt photovoltaik.eu

11 Mai 2011

Teure Atomkraft – Studie zu den wahren Kosten

Allgemein
 

Der Bundesverband Erneuerbare Energie hat eine Studie vorgelegt, in der es um mögliche Kosten im Falle eines Atomunfalls in Deutschland geht. Während die AKW-Betreiber in Deutschland die Gewinne einstreichen, würden im Schadensfall Verbraucher und Staat zur Kasse gebeten. Wie teuer Atomstrom sein müsste, wenn Schadensfälle adäquat versichert würden, zeigt die Studie. Die Ethikkommission hält indes einen vollständigen Atomausstieg bis spätestens 2021 für möglich.

Der Super-GAU im japanischen AKW Fukushima hat die Frage nach den Kosten für die Atomkraft wieder auf die Tagesordnung gebracht. Während die Gewinne aus dem Betrieb der Kernkraftwerke in den Taschen der Betreiber landen – und diese werden immerhin auf eine Millionen Euro pro Tag und AKW geschätzt – wird im Schadensfall der Staat und der Steuerzahler zur Kasse gebeten. Dies zeigt sich jetzt auch wieder in  Japan – der AKW Betreiber Tepco will zwar Entschädigungen zahlen, doch die Summen reichen bei weitem nicht aus, um alle Schäden infolge der Katastrophe zu beheben.

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat nun eine Studie vorgelegt, die sich genau mit diesem Thema befasst. Sie wurde bereits vor der Atomkatastrophe in Japan bei den Versicherungsforen Leipzig, einer Ausgründung der Universität Leipzig  in Auftrag gegeben. In der Studie „Berechnung einer risikoadäquaten Versicherungsprämie zur Deckung der Haftpflichtrisiken, die aus dem Betrieb von Kernkraftwerken resultieren“ wird die (fiktive) Prämie einer Haftpflichtversicherung für den Schadensfall ermittelt, der sich aus einem nuklearen Katastrophenfall in einem deutschen AKW ergeben könnte, wie es in der Zusammenfassung der Autoren heißt.

Es ergebe sich eine mittlere gesamt zu zahlende Versicherungssumme in Höhe von rund 6.090 Milliarden Euro für einen nuklearen Katastrophenfall. Je nach zugrunde gelegter Eintrittswahrscheinlichkeit eines solchen Schadenfalls variiere die Höhe der jährlich zu zahlende Prämie zwischen 0,01 Euro und 305,83 Euro. Da eine Bereitstellung der Deckungsssumme nach zum Beispiel tausend Jahren aber nicht realistisch wäre, wurden verschiedene Bereitstellungszeiträume angenommen, schreiben die Autoren weiter. Den Berechnungen der Studie zufolge wären bei einer Bereitstellung der gesamten Versicherungssumme nach 100 Jahren eine jährliche Versicherungsprämie über den gesamten Zeitraum hinweg in Höhe von 19,5 Milliarden Euro für jedes AKW zu zahlen. Ein solcher Zeitraum sei aber angesichts der Restlaufzeiten in Deutschland jedoch nicht als realistisch anzusehen. „Kürzere Zeiträume führen allerdings zu einem exponentiellen Anstieg der jährlich zu zahlenden Prämien“, heißt es weiter. Daraus ergebe sich dann auch der ermittelte Wert von 6.090 Milliarden Euro. Wenn diese Kosten auf die Verbraucher umgelegt würden ergebe sich daraus ein Anstieg des Atomstrompreises bei einem Bereitstellungszeitraum von 100 Jahren zwischen 0,139 und 2,36 Euro je Kilowattstunde. Für einen Zeitraum einer Bereitstellung der Versicherungsprämie von zehn Jahren betrage diese Spanne 3,96 bis 67,3 Euro je Kilowattstunde, so die Autoren der Studie.

Im Fazit ihrer Studie kommen die Autoren zum Schluss, dass „praktisch sind nukleare Katastrophenfälle nicht versicherbar“. Dies begründen sie unter anderem mit der extremen Höhe des erwarteten Maximalschadens sowie der schwer einzuschätzenden Wahrscheinlichkeit, dass es wirklich zu einer Atomkatastrophe komme. Als Lösungsansätze schlafen die Autoren die Gründung eines privatwirtschaftlich organisierten Versicherers vor oder die Nutzung der internationalen Kapitalmärkte vor, um die Haftplichtrisiken abzusichern.

Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte

Generell will die Studie aber vor allem einen Beitrag zur aktuellen gesellschaftlichen Debatte über das Risiko der Atomkraft und die damit verbundenen Kosten der Kernenergie liefern. „Damit versteht sich diese Prämie als Maßzahl, die in die Berechnung der gesamten externen Kosten des nuklearen Brennstoffkreislaufs unter dem Gesichtspunkt der Berücksichtigung unfallbedingter Kosten eingehen müsste“, heißt es in der Studie.

Nach übereinstimmenden Medienberichten befürwortet die von der Bundesregierung eingesetzte Ethikkommission einen vollständigen Ausstieg aus der Kernenergie spätestens im Jahr 2021. Dies berichtet „Spiegel Online“ unter Berufung auf den Entwurf für den Abschlussbericht. Das Papier trage den Titel “Deutschlands Energiekonsens – Ein Gemeinschaftswerk Energiezukunft Deutschland”.  Neben dem vollständigen Ausstieg aus der Kernenergie fordert die Ethikkommission unter Vorsitz des ehemaligen Bundesumweltministers Klaus Töpfer (CDU), die nach dem Super-GAU in Japan stillgelegten sieben AKW dauerhaft abzuschalten. Sie könnten ohne Probleme ersetzt werden. Die restlichen Atommeiler sollten  ”in der Reihenfolge ihres verbleibenden Risikos und ihrer Bedeutung im Stromnetz” abgeschaltet werden, heißt es weiter. Ein Atomausstieg ist nach Ansicht der Ethikkommission auch schon deutlich eher als 2021 machbar. Allerdings müssten dafür Kriterien wie  Preiswirkung, Leistungsbereitstellung, Systemstabilität, CO2-Emissionen und Importen abgewogen werden.

Ethikkommission fordert “intelligenten” Ausbau

Das Dokument enthält „Spiegel Online“ zufolge aber auch Warnungen vor einem “nochmals drastisch beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien”. Es gebe “Grenzen der Belastbarkeit natürlicher Lebensräume”, die technische Machbarkeit werde schnell überschätzt. Die Ethikkommission empfehle als Ausweg einen „intelligenten“ Ausbau erneuerbarer Energien, der  von einem “Parlamentarischen Beauftragten für die Energiewende” und einem “Nationalen Forum Energiewende” begleitet werden solle. Konkrete Aussagen zur Auswirkungen eines Atomausstiegs auf den Strompreis würden zunächst nicht gemacht. Die verschiedenen Szenarien lägen zwischen Aufschlägen zwischen 0,1 und fünf Cent je Kilowattstunde. An dieser Stelle kann aber auf die Studie des BEE verwiesen werden: Die wahren Kosten der Atomkraft sind demnach weit jenseits dessen, was ein verstärkter Ausbau erneuerbarer Energien jemals kosten könnte. (Sandra Enkhardt)

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Quelle: photovoltaik.eu Sandra Enkhardt

05 Mai 2011

Röttgen will EEg reformieren

Allgemein
 

Der Umweltminister will die Einführung einer optionalen Marktprämie für erneuerbare Energien. Er hat ein entsprechendes Eckpunktepapier vorgelegt. Darin sind auch umfassende Änderungen bei der Solarförderung enthalten.

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) plant eine umfassende Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG). Er will damit den Ausbau der erneuerbaren Energien wie Photovoltaik, Wind und Biomasse stärker forcieren. In einem Eckpunktepapier, dass er im Zuge des EEG-Erfahrungsberichts und der EEG-Novelle verfasst hat und der photovoltaik vorliegt, fordert Röttgen nun die Einführung einer „optionalen Marktprämie“. Aber auch die bisherigen Regelungen – also der Einspeisevorrang für erneuerbare Energien sowie die Zahlung einer Einspeisevergütung – sollen bestehen bleiben. Die Eckpunkte sollen in ein Energie-Gesetzespaket einfließen. Dieses soll am 6. Juni vom Bundeskabinett verabschiedet werden, wie das Bundesumweltministerium bestätigte. Offiziell wollte sich im Ministerium niemand zum Eckpunktepapier äußern.

Die neue Marktprämie soll nach dem Willen des Bundesumweltministers die Anreize für Investitionen in Speicher erhöhen und somit die Integration erneuerbarer Energien erhöhen. Produzenten von Ökostrom  sollten damit ihre Einspeisung besser auf den Bedarf abstimmen. So könne eine sichere Energieversorgung in Deutschland weiterhin gewährleistet werden, auch wenn der Anteil erneuerbarer Energien in den kommenden Jahren signifikant steigt. Die Anbieter sollen nach Plänen von Röttgen ihren Ökostrom dann direkt an der Börse verkaufen können. Sie bekämen anschließend die Differenz zwischen durchschnittlichem Börsenpreis und gesetzlich geltender Einspeisevergütung erstattet.  Wer seinen Strom also zu einem überdurchschnittlichen Preis – also in Zeiten hoher Nachfrage und knappem Angebot – verkaufen kann, könnte dann noch zusätzlich Geld verdienen.

Der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) steht der neuen Marktprämie skeptisch gegenüber.  Davon profitierten dann wieder nur eher die großen Unternehmen, so ein Kritikpunkt. Außerdem würde es die Kosten für den Ausbau erneuerbarer Energien für die Verbraucher noch erhöhen und dies sei nicht im Sinne der Branche, sagte Sprecher Daniel Kluge auf Anfrage der photovoltaik. Die Prämie setze zudem  keine wirksamen Anreize, um die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien zu beschleunigen. So sei maximal zwischen 0,5 und einem Cent pro Kilowattstunde zusätzlich zu verdienen. Die Kosten für Speicher lägen allerdings höher. Eine wirksamere Maßnahme sei, die Nutzung von Speichern oder in den Bau von Kombikraftwerken zu fördern, sagte Kluge weiter. Dies sollte am besten über einen Aufschlag bei der Einspeisevergütung geschehen.

Röttgen fordert außerdem eine „Speicheroffensive“. Dazu solle eine umfassende Strategie, eine „Speicher-Roadmap“ entworfen werden, die der es um den Bedarf, die Technologieentwicklung, Förderstrategien, Rahmenbedingungen und Instrumente gehen soll. Auch die 50,2-Hertz-Problematik bei Photovoltaik-Anlagen hat der Umweltminister berücksichtigt. So sollen Photovoltaik-Anlagen künftig ins Einspeisemanagement aufgenommen werden und wie andere Erneuerbare-Energien-Anlagen bei Netzüberlastung gegen Entschädigungszahlungen abgeregelt werden können. Zu diesem Zweck müssten auch bereits bestehende Photovoltaik-Anlagen nachgerüstet werden. Dies soll aber nur für große Photovoltaik-Anlagen gelten. Über die Verteilung der Kosten für die Nachrüstung ist in dem Papier allerdings nichts enthalten.

Neue Regeln für Solarförderung geplant

Verschiedene Veränderungen plant Röttgen auch bei den Einspeisevergütungen.  So soll etwa Offshore-Windenergie noch stärker gefördert werden. Bei der Photovoltaik schlägt der Minister vor, die zubauabhängige Degression beizubehalten und wie in diesem Jahr halbjährlich die Solarförderung zu senken. Außerdem will der die Vergütungsklassen auf drei reduzieren – so soll es verschiedene Tarife für Anlagen bis 30 Kilowatt, zwischen 30 und 500 Kilowatt, sowie über 500 Kilowatt geben. Die Eigenverbrauchsregelung soll der auf Photovoltaik-Anlagen bis 100 Kilowatt begrenzt werden. Für Freiflächenanlagen auf Konversionsflächen verlangt Röttgen, diese nicht mehr zu fördern, wenn sie in Schutzgebieten der höchsten naturschutzrechtlichen Kategorien entstehen sollen.

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Quelle: photovoltaik.eu Sandra Enkhardt

03 Mai 2011

EPIA aktualisiert Photovoltaik-Prognosen

Allgemein
 

Der europäische Photovoltaik-Verband hat aktuellen Zahlen für den Zubau vorgelegt. Neben aktuellen Daten aus den Jahren 2010 beinhaltet der „Global Market Outlook“ auch erwartete Entwicklungen in den einzelnen Ländern bis 2015.

Der europäische Photovoltaik-Verband EPIA hat seinen neuen „Global Market Outlook“ vorgelegt. Darin sind neben den aktuellen Zahlen für den Photovoltaik-Zubau weltweit in den einzelnen Ländern auch jeweils die weiteren Wachstumsperspektiven bis 2015 enthalten. Vor allem das starke Marktwachstum in Deutschland und Italien habe zu einer enormen Steigerung des weltweiten Zubaus im vergangenen Jahr beigetragen, heißt es in dem EPIA-Ausblick. Insgesamt seien weltweit 16,6 Gigawatt Photovoltaik-Leistung 2010 neu ans Netz gegangen, davon allein 7400 Megawatt in Deutschland und 2320 Megawatt in Italien. Dies sei mehr als eine Verdoppelung gegenüber 2009, als der Zubau bei 7,2 Gigawatt lag. Neben Italien und Deutschland gab es auch in Tschechien ein enormes Wachstum. Es habe eine neu installierte Leistung von knapp 1,5 Gigawatt gegeben. Auch Frankreich mit mehr als 700 Megawatt, Belgien mit 420 Megawatt und Spanien mit 370 Megawatt verzeichneten Steigerungsraten. Insgesamt habe der Zubau in den Ländern der Europäischen Union rund 13 Gigawatt betragen, so die Angaben von EPIA. Außerhalb Europas lag das Augenmerk besonders auf Japan und Nordamerika. Sie durchbrachen fast die Gigawatt-Grenze bei der Photovoltaik. In Japan wurden nach EPIA-Angaben Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 990 Megawatt im vergangenen Jahr neu installiert. In Nordamerika, mit Fokus auf den USA und der kanadischen Provinz Ontario, waren es demnach 983 Megawatt.

EPIA gibt zudem einen Ausblick auf die zu erwartende Entwicklung auf den weltweiten Photovoltaik-Märkten bis 2015. Dabei geht der Verband von zwei Szenarien aus – einem moderaten Trend und einem „policy-driven-Szenario“, was bedeutet, dass es eine weitere enorme Unterstützung von Seiten der Politik für den Photovoltaik-Ausbau geben wird. Gerade mit Blick auf die Länder der EU erwartet EPIA bis 2012 eine Konsolidierung, ehe der Photovoltaik-Zubau wieder an Fahrt gewinnen wird. Für die EU geht in diesem Jahr von einer neu installierten Photovoltaik-Leistung zwischen 8565 und 13.725 Megawatt aus. Im kommenden Jahr könnte es dann je nach Szenario zwischen 6995 und 11.825 Megawatt sein. Während EPIA in diesem Jahr von einem Rückgang bei der neu installierten Leistung in Deutschland auf drei bis fünf Gigawatt ausgeht und in Tschechien von einem regelrechten Einbruch auf 100 bis 200 Megawatt, sollte der italienische Markt trotz derzeitiger Diskussionen weiter wachsen. EPIA prognostiziert für 2011 einen Zubau zwischen drei und fünf Gigawatt in Italien.

Ein kleiner Ausgleich wird voraussichtlich in den Ländern außerhalb der EU geschaffen, heißt es im EPIA-Ausblick. So werde in Japan und den USA das Photovoltaik-Wachstum weitergehen. Für die USA rechnet der Verband in diesem Jahr mit einem Zubau von 1500 bis 3000 Megawatt in diesem Jahr. Auch in Japan und Kanada werde es voraussichtlich ein leichtes Wachstum geben. Auch für den chinesischen Photovoltaik-Markt ist EPIA optimistisch: es sei davon auszugehen, dass sich der Zubau von 520 Megawatt 2010 auf 750 bis 1000 Megawatt in diesem Jahr erhöhen werde. Ingesamt rechnet der Verband mit einem weltweiten Photovoltaik-Zubau in diesem Jahr zwischen moderaten 13,3 und optimistischen 21,1 Gigawatt. Dabei wird auch maßgeblich sein, wie die Politik die Solarförderung  in den wichtigsten Märkten ausgestaltet, um Investitionen in Photovoltaik attraktiv zu halten oder zu machen.

Sie haben Interesse  an der Planung einer Photovoltaik – Anlage, oder Sie möchten Ihre bestehende PV-Anlage nachberechnen, weil vielleicht Ihr Ertrag nicht mit den vorausgesagten Werten übereinstimmt? Dann besuchen Sie uns auf www.pv-phil.com. “Phil” hilft Ihnen bei der Berechnung durch minimale Dateneingabe. Unsere Berechnungssoftware können Sie ohne installieren und einrichten des Programms nutzen. “Phil” arbeitet nicht mit Wunschvorstellungen sondern mit realistischen Werten.

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Quelle: photovoltaik.eu Sandra Enkhardt