Brandheisse News aus der PV-Welt. Präsentiert von PHIL.


 
 

Mit PHIL lassen sich PV-Anlagen lukrativer planen als je zuvor.

» Informationen zur Software
 
 
31 Juli 2012

Solarzelltherapie: Vom Ausschuss zur A-Ware

Allgemein
 

Innotech Solar optimiert Ausschusszellen

Die Photovoltaik-Industrie meldet einen neuen Rekord: Während im Jahr 2010 weltweit Solarzellen mit einer Gesamtleistung von mehr als 27 Gigawatt hergestellt wurden, lag die Produktion in 2011 bereits bei über 50 Gigawatt. Rund 3 bis 5 Prozent dieser Zellen werden unmittelbar nach der Herstellung aussortiert, weil sie nicht die gewünschte optische Qualität aufweisen oder weniger leistungsfähig sind – Zellen, die in tadellosem Zustand über 500.000 Haushalte mit Strom versorgen könnten. Das norwegische Unternehmen Innotech Solar (ITS) hat ein innovatives Verfahren entwickelt, das aussortierten Solarzellen ihre volle Leistungsfähigkeit zurückgibt – und sorgt so dafür, dass sie doch noch in Photovoltaikmodulen landen und Strom erzeugen. Diese Module durchlaufen die strengsten Tests der Branche, sind sehr leistungsstark und gleichzeitig preisgünstig, weil die Solarzellen nicht neu hergestellt werden müssen.

„Solarzellen zu optimieren kostet deutlich weniger Energie als sie einzuschmelzen und zu recyceln. Wenn alle weltweit produzierten Solarzellen auch wirklich eingesetzt werden, ist das nicht nur wirtschaftlicher, sondern auch umweltverträglicher“, so Dr. Thomas Hillig, Director Sales & Marketing EMEA. Hersteller sortieren Zellen wegen optischer Mängel wie Flecken, einer geringeren elektrischen Leistung oder schlicht aufgrund von technisch ungenauen Leistungsmessungen aus. Zwei Jahre lang hat Innotech Solar an einem Verfahren für die Therapie leistungsschwacher Zellen gearbeitet. Die fehlerhaften Stellen werden durch Infrarotkameras identifiziert und dann mit speziellen Lasern automatisch isoliert. Das Ergebnis: Die Zelle erhält ihre volle Leistungsfähigkeit zurück. Die isolierte Fläche ist so klein, dass eine Leistungsabweichung gegenüber herkömmlichen Zellen nach der Behandlung nicht mehr messbar ist. „Es klingt leichter, als es ist. Die Herausforderung liegt darin, das Verfahren schnell an verschiedene Zellmaterialien und Dicken anzupassen“, erklärt Hillig. Doch Innotech Solar beschränkt die Optimierung nicht darauf, punktuelle Zellfehler unschädlich zu machen: „Wir können auch größere fehlerhafte Stellen isolieren: Ein Laser trennt nicht nutzbare Teile der Zelle ab, übrig bleiben halbe oder gedrittelte Zellen, die zu Off-Grid-Modulen für die netzunabhängige Solarstromversorgung weiterverarbeitet werden.“

Prüfinstitute bestätigen Qualität

Welche Wirkung die Aufbereitung der Zellen wirklich hat, hat Innotech Solar durch unabhängige Prüfinstitute wie TÜV, Fraunhofer Institut und Max-Planck-Institut untersuchen lassen. Sie haben die Qualität von ITS-Modulen bestätigt. Die Experten des Photovoltaik-Instituts Berlin prüften die Module auf Grundlage der Normen IEC 61730 und IEC 61215 und konnten keine Abweichung zu getesteten Modulen anderer Hersteller mit herkömmlichen Zellen feststellen. „Insbesondere beim sogenannten Hot-Spot-Risiko ist Innotech Solar einer der ganz wenigen uns bekannten Hersteller, der entsprechende Tests durchführt“, erklärte ein Experte des Photovoltaik-Instituts. ITS-Module weisen eine deutlich reduzierte Gefahr von Hot-Spots auf, überhitzte Stellen auf der Zelloberfläche, die das Modul beschädigen und in seltenen Fällen zu einem Brand führen können.

Ein zusätzlicher Härtetest: Das unabhängige Prüfinstitut SGS Germany GmbH prüfte im Salznebel-Sprühtest, welche Auswirkungen eine langfristige Belastung der Module durch Meeresluft hat. Der Ammoniak-Beständigkeitstest simulierte Bedingungen, die mindestens einer 20-jährigen Nutzung der Module auf Ställen entsprechen. Beide Tests ergaben auch nach Ablauf der anspruchsvollen Prüfzyklen keine Beeinträchtigung der mechanischen und elektrischen Qualität der Module. Damit sind sie hervorragend für den Einsatz am Meer und in der Landwirtschaft geeignet.

Ebenso wie andere Anbieter gewährt Innotech Solar auf seine Module eine zehnjährige Garantie auf 90 Prozent der Leistung und eine 25-jährige Garantie auf 80 Prozent der Leistung. Die Produktgarantie beträgt zehn Jahre für Standardmodule.

Kunden setzen auf grüne Rendite

Innotech Solar kann seine Module zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten: Die Ausschusszellen kauft das norwegische Unternehmen günstig ein. Gleichzeitig benötigt die Modulproduktion mit aufbereiteten Zellen rund 90 Prozent weniger Energie als die Produktion von herkömmlichen kristallinen Modulen.

In den vergangenen drei Jahren wurden in 17 Ländern Solarprojekte, häufig im Mehrmegawattbereich, mit ITS-Modulen realisiert. Neben dem günstigen Preis spielt für viele Kunden der geringe ökologische Fußabdruck eine wichtige Rolle. Green City Energy etwa setzt bei der Auswahl seiner Lieferanten bewusst auf Nachhaltigkeit: „Für unsere über 2.800 Anleger ist nicht nur eine gute und stabile Rendite wichtig, sie wollen mit ihrer Geldanlage außerdem aktiv zum Klimaschutz beitragen. Deswegen passen die ITS-Module besonders gut in unser Konzept “, so Thomas Prudlo, Vorstand der Green City Energy AG aus München.

Hersteller profitieren von sicherem Absatzkanal

Warum verkaufen Hersteller ihre Ausschussware an Innotech Solar? Für sie rechnet sich die aufwändige Aufbereitung der Zellen aufgrund der geringen Mengen meist nicht. Der Zellverkauf an Innotech Solar bedeutet dagegen einen zuverlässigen Absatzkanal mit planbaren Preisen. Innotech Solar kauft nur Zellen führender Hersteller und vertreibt die Module unter eigener Marke.

Über Innotech Solar

Heute verfügt Innotech Solar über eine Zellproduktionskapazität von über 160 Megawatt. Die erste Produktionslinie befindet sich in Narvik, Norwegen, wo das Mutterunternehmen seinen Sitz hat. Seit Juni 2011 werden auch in Halle an der Saale in einem neuen Werk Zellen optimiert. In einer ehemaligen REC-Solarfabrik im schwedischen Glava, einer der modernsten Produktionsstätten Europas mit vollautomatisierten Produktionsstraßen, stellt das Unternehmen einen Großteil seiner Module her. Vertrieben werden die verschiedenen Modulreihen über Niederlassungen in München, Kalifornien und Shanghai.

Quelle: ITS | INNOTECH SOLAR Christine Himpel Marketing Manager    www.innotechsolar.com

 

Sie möchten eine neue PV-Anlage installieren oder eine bestehende überprüfen? Auf www.pv-phil.com können Sie kostenlos die zu erwartenden Erträge oder Ersparnisse berechnen.

 

 

31 Juli 2012

Solar cell therapy: transforming second-rate goods into first-class products

Allgemein
 

Innotech Solar optimizes off-spec cells

The photovoltaic industry has reached a new record: whilst 2010 saw the worldwide manufacture of solar cells with a total output of more than 27 gigawatts, production in 2011 reached over 50 gigawatts. Unfortunately, between around three and five percent of these cells are immediately rejected after manufacture because they do not pass the visual checks or do not work to their full capacity. Had they been in perfect condition, these cells would have been able to provide electricity to more than 500,000 households. Norwegian company Innotech Solar (ITS) has developed a groundbreaking process to return rejected solar cells to their full performance capacity, ensuring that even imperfect cells can be used in photovoltaic modules to produce electricity. In addition to undergoing the most stringent of tests the industry has to offer and having a very high power output, these modules are reasonably priced, thanks to the fact that the solar cells do not need to be manufactured from new.

“Optimizing solar cells requires significantly less energy than melting them down and recycling them. Putting 100 percent of the solar cells produced worldwide into actual use would make the manufacturing process both more economical and more environmentally sound,” states Dr. Thomas Hillig, Director of Sales & Marketing for EMEA. Manufacturers reject cells on the basis of visual flaws such as marks, a lower electrical output or simply as a result of technically imprecise performance measurements. It took two years for Innotech Solar to develop a process for treating under-performing cells. The defective areas are identified using an infrared camera, before being automatically isolated using a special laser. The result: the cells are returned to their full capacity. The isolated area is so small that a difference in output in comparison to conventional cells is no longer discernible following the treatment. “This may sound easy. But the challenge is that the process must be easily adaptable to different cell materials and thicknesses,” explains Hillig. However, Innotech Solar is not just limiting its optimization process to correcting minor cell defects: “We are also able to isolate larger impure zones: a laser separates unusable areas of the cell, leaving us with a half or third of a cell, which are then integrated into modules for off-grid power supplies.“

Quality certified by test institutes

To prove just how effective the processed cells really are, Innotech Solar has sent them for analysis to independent test institutes such as TÜV, Fraunhofer Institute and Max Planck Institute, who have certified the quality of the ITS modules. Experts at the Photovoltaik-Institut Berlin have tested the modules according to IEC 61730 and IEC 61215 standards, and have been unable to find any differences between ITS modules and modules with conventional cells produced by other manufacturers. “Innotech Solar is one of the few manufacturers known to us who carry out tests such as the hot-spot risk test,” explained an expert from the Photovoltaik-Institut. ITS modules show a significantly reduced risk of hot spots – these are defective areas on the cell’s surface which can lead to over-heating, damage to the module and, in rare cases, fire.

Independent test institute SGS Germany GmbH subjected the modules to an additional durability test by carrying out salt mist testing to determine the effects that long-term exposure to sea air has on the modules. Ammonia resistance testing, also performed by the institute, simulated conditions representing a minimum of 20 years’ use installed on livestock buildings. Neither of the tests found any impairment in the mechanical or electrical quality of the modules, even once stringent test cycles had been completed. The test results confirm that the modules are excellently suited to coastal and agricultural use.

In line with other suppliers, Innotech Solar provides its modules with a ten-year warranty on an output of 90 percent and a 25-year warranty on an output of 80 percent. The product guarantee for standard modules lasts for ten years.

Customers invest in green returns

Innotech Solar is in a position to offer its modules at an excellent price-performance ratio: The Norwegian company purchases off-spec cells for a favorable price and, at the same time, producing modules with optimized cells requires around 90 percent less energy than needed to produce standard crystalline modules.

Over the past three years, ITS modules have been used in solar projects in 17 countries. More often than not, these projects have multiple megawatt outputs. In addition to the reasonable price, the low carbon footprint plays an important role for customers. Green City Energy is a company that puts a lot of value on sustainability when selecting its suppliers: “Our more than 2,800 investors do not only wish to see a favorable and stable return; they also want to use their investment to make an active contribution towards protecting the environment. Therefore ITS modules suit our company’s ideals perfectly,” claims Thomas Prudlo, Chief Executive of Green City Energy AG in Munich.

Manufacturers profit from a reliable distribution channel

Why do manufacturers sell their rejects to Innotech Solar? The low quantity of rejects means that processing the cells themselves is, in most cases, simply not worth their while. Selling their cells to Innotech Solar, however, provides them with a reliable distribution channel with guaranteed prices. Innotech Solar only buys cells from leading manufacturers and resells the modules under its own brand.

About Innotech Solar

Innotech Solar currently has a cell production capacity of more than 160 megawatts. The company’s original production line is in Narvik, Norway, where the parent company’s headquarters are located. Since June 2011, they have also been optimizing cells in a new factory in Halle an der Saale, Germany. The company produces a large proportion of its modules in a former REC solar factory in Glava, Sweden. With its fully automated production lines, it is one of Europe’s most modern production plants. The various module series are sold via subsidiaries in Munich, California and Shanghai.

 

Quelle: ITS | INNOTECH SOLAR Christine Himpel Marketing Manager    www.innotechsolar.com

PHIL is a free online software which you can use to plan PV systems.
Innovative calculation methods give you more exact results than ever before.

 

25 Juli 2012

Dachneigung

Allgemein
 

Die Dachneigung der Photovoltaik-Anlage hat Auswirkungen auf den Ertrag.

Die Dachneigung ergibt sich aus der Dachlänge, Firsthöhe und Traufhöhe. Bei “Phil” ist die Berechnung ganz einfach. Um die Dachneigung zu errechnen,  geben Sie die drei geforderten Dachgrößen auf der Seite “Dach erstellen” ein. Unser “Phil” errechnet ganz automatisch die Dachneigung Ihres Hauses.

Länge des Daches

Firsthöhe

Traufhöhe

 

Sie möchten eine neue PV-Anlage installieren oder eine bestehende überprüfen? Auf www.pv-phil.com können Sie kostenlos die zu erwartenden Erträge oder Ersparnisse berechnen.

23 Juli 2012

FREMDABSCHATTUNG

Allgemein
 

“Solargeneratoren mögen keine Verschattung. Grund dafür ist die Tatsache, dass Solarzellen innerhalb von Solarmodulen meistens seriell geschaltet sind. Dies führt dazu, dass auch Verschattungen von einzelnen Solarzellen zur Lahmlegung eines ganzen Strangs führen. Selbst eine gewöhnliche Fernsehantenne ( Yagi-Antenne) oder eine Stromleitung bzw. ein Strommast reicht aus um den energieertrag einer PV-Anlage negativ zu beeinflussen. Es ist deswegen wichtig, den Installationsort einer PV-Anlage auch hinsichtlich möglicher Verschattungsgegenstände unter die Lupe zu nehmen. Der beste Installationsort ist natürlich der, an dem die Sonnenstrahlung die Solarmodule völlig ungehindert erreicht; und solche Orte sind nicht immer zu finden. Die meisten Schatten treten aber erst bei tief stehender Sonne  (um 9:00 Uhr vormittags bzw. um 17 Uhr nachmittags) auf und führen deswegen nicht zu starken Energieertragsverlusten. Problematisch wird die Situation nur, wenn nachträglich Verschattungen auftreten, weil beispielweise die benachbarte Umgebung durch neue Gebäude oder sonstige Objekte verändert wird; und hier ist der sachliche Dialog mit dem Nachbarn oft die beste Lösung.”

Phil hat dieses Problem erkannt

Fremdobjekte wie Bäume oder Fremddächer können Ihr Dach beschatten.

Um diesem Problem gleich aus dem Weg zu gehen, können bei „Phil“ Fremdobjekte gleich bei der Planung mit angelegt werden. Hier können Sie Fremdobjekte angegeben, die möglicherweise das zu belegende Dach beschatten.  Diese Fremdobjekte sind einfach durch Anklicken auf Satellitenbildern im Programm anlegbar. Über eine Schattenanimation (alle Monate im Jahr) kann sich selbst ein Eindruck verschafft werden, die Schatten im Jahr verlaufen. Globale Sonneneinstrahlung und  Höhenraster (Anhebungen und Berge) werden zusätzlich im Programm berücksichtigt.

Angelegt werden können: Bäume wie Nadelbäume  und/oder Laubbäume sowie Fremddächer z.B. Satteldächer und/oder Pultdächer.

Das zu belegende Dach ist rot gekennzeichnet.


Um Bäume anzulegen die möglicherweise Ihr Dach beschatten könnten, wählen Sie zwischen Laubbäume und Nadelbäume aus.

Legen Sie alle umliegenden Bäume an.


Jeder Baum muß einzeln mit seiner Bezeichnung und Höhe angegeben werden.


Wählen Sie die Dachform des Hauses aus, das möglicherweise Ihr Dach beschatten könnte.


Hier geben Sie die Daten zu Ihrem Fremddach ein. Durch einfaches anklicken der beiden Dachfirstpunkte im Satelittenbild wird das fremddach mitaufgenommen . Nachdem alle Parameter gesetzt sind wird das Dach im Satellitenbild angezeigt. jedes einzelne Dach wird mit seinen Parametern extra angelegt.


Zum Schluss sehen Sie alle angelegten Fremdobjekte. die grünen Punkte stellen die Bäume dar und die grün gekennzeichneten Flächen, stellen alle Fremddächer dar.


Ob Privatperson oder PV-Installateur, Phil ist durch seine einfache Bedienung und vielen Hilfestellungen für jedermann einfach zu bedienen.

Sie haben Interesse  an der Planung einer Photovoltaik – Anlage, oder Sie möchten Ihre bestehende PV-Anlage nachberechnen, weil vielleicht Ihr Ertrag nicht mit den vorausgesagten Werten übereinstimmt? Dann besuchen Sie uns auf www.pv-phil.com. “Phil” hilft Ihnen bei der Berechnung durch minimale Dateneingabe. Unsere Berechnungssoftware können Sie ohne installieren und einrichten des Programms nutzen. “Phil” arbeitet nicht mit Wunschvorstellungen sondern mit realistischen Werten.

Sie möchten eine neue PV-Anlage installieren oder eine bestehende überprüfen? Auf www.pv-phil.com können Sie kostenlos die zu erwartenden Erträge oder Ersparnisse berechnen.

20 Juli 2012

Ausrichtung, Dach, Photovoltaik

Allgemein
 

Es ist natürlich schwer, zu wissen, was mein Haus für eine Ausrichtung hat. Bei vielen Berechnungsprogrammen benötigt man geografische Daten oder die Handhabung der dazugehörigen Anleitung ist so kompliziert, dass man letztendlich aufgibt und die Sache einem (teuren) Fachmann in die Hände gibt. Aber, wie kann man, auf ganz leichtem Weg, die Ausrichtung seines Daches genau ermitteln? Mit „Phil“! Und das spielend einfach.

Anhand von Google Maps wird am vorhandenen Objekt die Bedachung beim „Phil“ visuell dargestellt. Mit zwei Klicks, direkt auf Ihr Dach (Firstpunkte),  ermittelt „Phil“ ganz automatisch die Ausrichtung.

 

 

 

Das gewünschte Objekt auswählen.

Die Maus in das Google-Bild setzen und die First-Enden anklicken. Sobald beide Punkte gesetzt sind ermittelt „Phil“ sofort die Dachausrichtung gleichzeitig und zusätzlich die Dachbreite ihres Hauses (wird für weitere Berechnungen benötigt).

Nun zeigt „Phil“ Ihnen die zu belegende Dachfläche an.

Sie möchten eine neue PV-Anlage installieren oder eine bestehende überprüfen? Auf www.pv-phil.com können Sie kostenlos die zu erwartenden Erträge oder Ersparnisse berechnen.

18 Juli 2012

Beschattung, Abschattung, Photovoltaik

Allgemein
 

Photovoltaik ist besonders sensibel gegenüber Beschattung. Der Ertrag einer Anlage kann durch eine Beschattung  wesentlich beeinflusst werden d.h. eine Beschattung der PV-Anlage mindert die Erlöse der Anlage. Gründe für die Beschattung können zum Beispiel externe Bauwerke oder Aufwuchs von Bäumen sein. Die Beschattung von Photovoltaik sollte weitgehend vermieden werden.

„Phil“ ist als einziges Softwareprogramm (Berechnungsprogramm) in der Lage, mittels Google Maps am vorhandenen Objekt, die Bedachung visuell darzustellen und vorhandene Werte wie z. B. Beschattungsobjekte so genau wie möglich zu berechnen. Komplexe mathematische Berechnungen wurden in „Phil“ implementiert, so dass die Berücksichtigung von Beschattungsobjekten bei der Leistungserbringung und Leistungsvoraussage erstellt werden kann.

Unsere Software macht es möglich, sich den Schattenverlauf über verschiedene Monate anzuschauen. Mittels einer Animation können Sie ersehen, wie der Sonnenverlauf über Ihrer PV-Anlage verläuft. Der Sonnenverlauf wird in „Phil“ mittels der Weltzeit  UTC angegeben. UTC bietet sowohl eine hochkonstante Zeiteinheit als auch Übereinstimmung mit dem Sonnenlauf.

 

 

Erläuterung: Rot dargestellt sind Aussparungen auf dem Dach. In diesem Beispiel handelt es sich um einen Schornstein, Blitzableiter und eine Flachdachgaube.

Blau dargestellt ist ein externes Beschattungsobjekt. In diesem Beispiel handelt es sich um einen Nadelbaum mit einer Höhe von 16 m.

UTC = Weltzeit, Bedeutung für Deutschland z. B. UTC 12 Uhr,  Sommerzeit + 2 Stunden = 14 Uhr

Winterzeit + 1 Stunde = 13 Uhr

In der Animation kann jeder einzelne Monat im Jahr mit Sonnenverlauf und Schattenverlauf über Ihrem Dach veranschaulicht werden.


Erläuterung: In unserem Berchnungs-Ergebnisbericht unter dem Button “Monats-Abschattungen” ist jede einzelne monatliche Beschattung als Pdf noch einmal zusätzlich hinterlegt. Dort wird der Sonnenverlauf im 2-Stundentakt angezeigt. Hier besteht auch die Möglichkeit, von jedem einzelnen Monat einen Ausdruck zu erstellen.

Sie möchten eine neue PV-Anlage installieren oder eine bestehende überprüfen? Auf www.pv-phil.com können Sie kostenlos die zu erwartenden Erträge oder Ersparnisse berechnen.

12 Juli 2012

Protest gegen Netzentwicklungsplan

Allgemein
 

Viele Einwände bestehen gegen den geplanten Ausbau der Übertragungsnetze. Photovoltaik spielt bei den Netzentwicklungsplänen nur eine untergeordnete Rolle.

 

Vertreter von Verbänden, Bürgerinitiativen und Einzelpersonen haben am heutigen Donnerstag in Berlin den Netzentwicklungsplan der vier Übertragungsnetzbetreiber kritisiert. „Der geplante überdimensionierte Netzausbau ist weder wirtschaftlich noch umweltschonend“, sagte Hartmut Lindner von der Initiative „Biosphäre unter Strom“. Die Gruppe kämpft gegen eine Hochspannungstrasse im Norden Brandenburgs. „Eine größere Dezentralisierung der Stromerzeugung würde den Ausbaubedarf reduzieren“, glaubt Lindner.

Zu der Veranstaltung hatten die Übertragungsnetzbetreiber geladen. Zwei Tage nach Ende der Konsultation zum Netzentwicklungsplan, bei der schriftliche Stellungnahmen eingeschickt werden konnten, sollte den Einwendern noch einmal Gelegenheit gegeben werden, ihren Standpunkt zu erläutern. „Das Motto heute heißt: Wir hören Ihnen zu“, sagte Marian Rappl, Sprecher des Netzbetreibers Amprion. Der Netzentwicklungsplan wird nun bis August von den Übertragungsnetzbetreibern noch einmal überarbeitet. Die jetzige Version sieht den Neubau von 3.800 Kilometer an Übertragungsnetzen vor.

Arjuna Nebel (Wuppertal Institut) monierte vor allem die fehlende Risikoabschätzung: „Sie haben nicht dargestellt, was passiert, wenn die Trassen sich um fünf Jahre verzögern.“ Ein solches Risiko bestehe bei Infrastrukturprojekten immer. Auch sei unklar, was passiere, wenn die Stromerzeugerstruktur anders aussehe als heute geplant. Der Netzentwicklungsplan rechnet vor allem mit einem hohen Anteil von Windenergie auf See und an Land im Norden und Osten Deutschlands.

Auch die Deutsche Umwelthilfe (DUH), die seit mehreren Jahren den Diskussionsprozess zwischen Netzbetreibern und Bürgerinitiativen moderiert, kritisierte überraschend deutlich den Plan: „So viel Netzausbau wie möglich“, sei dessen Inhalt, sagte DUH-Vertreterin Anne Palenberg. Eine Prioritätensetzung bei den geplanten Leitungen fehle ebenso wie ein Szenario, in dem die Windanlagen in Spitzenzeiten auf 90 Prozent ihrer Leistung herabgeregelt würden und deshalb weniger Strom transportiert werden müsse.

Photovoltaik spielte nur am Rande eine Rolle. Sie gilt nicht als entscheidender Faktor für den Netzausbau. Heike Schulze vom Verteilnetzbetreiber Mitteldeutsche Netzgesellschaft sagte aber, dass der Photovoltaik-Zubau in ihrem Gebiet schon jetzt die Zahlen des Netzentwicklungsplans übertreffe. „Wir haben in unserem Gebiet kein Versorgungsnetz, sondern ein Entsorgungsnetz, um den überschüssigen Strom abzutransportieren“, sagte Schulze. In Teilen Ostdeutschlands addiert sich der Solarstromausbau zu einem hohen Windkraftausbau hinzu. In Spitzenzeiten geht die Stromerzeugung weit über den lokalen Bedarf hinaus.

Am Rande der Anhörung äußerten sich Vertreter der Bürgerinitiativen skeptisch, dass die Übertragungsnetzbetreiber tatsächlich ihre Einwände bei der Überarbeitung des Netzentwicklungsplans berücksichtigen werden. Dagegen spricht nicht nur der kurze Zeitrahmen. Die Übertragungsnetzbetreiber machten deutlich, dass sie in ihrer Planung nur den ihnen von der Bundesnetzagentur aufgegebenen Szenario-Rahmen umgesetzt hätten. Die Prüfung einer dezentraleren Einspeisung hatte die Bonner Behörde darin ausdrücklich abgelehnt. Die Frist für Einwände gegen den Szenario-Rahmen war bereits 2011 abgelaufen. (Martin Reeh)

 

Quelle: photovoltaik.eu Martin Reeh

http://www.photovoltaik.eu/heftarchiv/artikel/beitrag/protest-gegen-netzentwicklungsplan_100008557/

Sie möchten eine neue PV-Anlage installieren oder eine bestehende überprüfen? Auf www.pv-phil.com können Sie kostenlos die zu erwartenden Erträge oder Ersparnisse berechnen.

10 Juli 2012

Stringverteilung

Allgemein
 

Photovoltaik ist besonders sensibel gegenüber Beschattung. Der Ertrag einer Anlage kann durch eine Beschattung wesentlich beeinflusst werden, d.h. eine Beschattung der PV-Anlage mindert die Erlöse der Anlage. Gründe für die Beschattung können zum Beispiel externe Bauwerke oder Aufwuchs von Bäumen sein. Die Beschattung von Photovoltaik muss vermieden werden.

Verschattungsprobleme werden meistens unterschätzt.  Der Minderertrag durch Schatten legt sich extrem auf den Anlagenertrag auf.

Um den besten Spannungsbereich für den Anschluss der Photovoltaikanlage mittels Wechselrichter zu erreichen, werden mehrere Solarmodule bzw. Photovoltaik Module in Strängen hintereinander geschaltet. Ein Photovoltaik- Generator besteht in der Regel aus mehreren Strängen. Diese werden auch als Strings bezeichnet.

String-Verteilung beim Phil

Bei Phil können die Strings automatisch oder manuell durch minimale Eingaben angelegt werden.

 

Nachdem Sie Ihr Dach mit den gewünschten Modulen und den auf den Dach befindenen Aussparungen angelegt haben, erfolgt die Stringverteilung.

Sie haben die Wahl, indem Sie die Strings automatisch oder manuell anlegen.

In diesem Fall schlägt “Phil” 3 Strings vor.

Nachdem Sie den Button “Strings automatisch anordnen” angeklickt haben, erfolgt die Verteilung.

 

 

Automatische Stringverteilung.

 

 

Es kann eine Nachbearbeitung der Strings bzw. gleich eine manuelle String-Verteilung erfolgen.

Klicken Sie dazu auf den Button “Strings manuell nachberarbeiten”.

 

 

 

Nachdem die Strings automatisch angeorrdnet wurden, kann das manuelle Nachbearbeiten erfolgen.

Jeder einzelne vorgegebene String, wird mit der Modulnummer und der Leistungshöhe des String angezeigt.

Sie können jeden String einzeln löschen bzw. nachbearbeiten.

Es besteht auch die Möglichkeit, alle Stringzuordnungen gemeinsam zu entfernen und Sie können jeden String so zusammen stellen, wie es benötigt wird.

 

 

 

 

Eine manuelle String-Verteilung kann gleich vorgenommen werden.

Klicken Sie auf “Strings manuell bearbeiten”.

Ein weiteres Fenster öffnet sich.

Es werden alle Modulnummern und die Anlagenleistung angezeigt.

Klicken Sie auf den Button “String hinzufügen”.

 

 

 

Ein weiteres Fenster wird geöffnet.

Es wird die Stringnummer angezeigt.

 

 

 

Hier können Sie eine freie Auswahl von Modulen im String hinzufügen oder löschen. Klicken Sie nach Angabe der Module auf die Buttons “hinzufügen” oder “löschen”, um den String zu verändern. Beispiel 1, 2, 3, 4 oder z. B. 1 -4.

 

 

Anzeige des hinzugefügten String.

 

 

 

Der grün unterlegte String ist der angelegte String.

Gelb unterlegte Module sind die Module, die noch in Strings gelegt werden müssen.

Legen Sie Ihre Strings so, dass der bestmöglichen Ertrag Ihrer Anlage erreicht wird.

Klicken Sie wieder auf den Button “String hinzufügen” und legen einen neuen String an, solange bis alle Module aufgeteilt sind.

 

 

Alle Module die schon in einem String liegen kennzeichnet “Phil” rot.

 

 

Nachdem alle Strings angelegt sind, wird die komplette String-Verteilung angezeigt.

Ein Bearbeiten und Löschen ist jederzeit möglich.

 

Sie möchten eine neue PV-Anlage installieren oder eine bestehende überprüfen? Auf www.pv-phil.com können Sie kostenlos die zu erwartenden Erträge oder Ersparnisse berechnen.

 

 

05 Juli 2012

Photovoltaik treibt Energiewende voran

Allgemein
 

Der Anteil von Solarstrom ist im ersten Halbjahr weiter gestiegen. Insgesamt produzierten die rund 1,2 Millionen Photovoltaik-Anlagen rund 14,7 Milliarden Kilowattstunden Strom.

 

Grafik zur Entwicklung der Strompreise und dem Anteil der Photovoltaik daran
Der Strompreis wird wegen des Photovoltaik-Zubaus nur noch wenig steigen
Grafik: BSW-Solar

Im ersten Halbjahr 2012 haben die mittlerweile rund 1,2 Millionen Photovoltaik-Anlagen in Deutschland rund 14,7 Milliarden Kilowattstunden Solarstrom erzeugt, wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) mitteilte. Dies sei ein neuer Rekord und rund 50 Prozent mehr als noch im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Damit entwickle sich die Photovoltaik zum Treiber der Energiewende in Deutschland, sagte BSW-Solar-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Aus seiner Sicht wird die Photovoltaik im Energiesystem der Zukunft die Hauptrolle spielen. Schon jetzt fielen neu installierte Photovoltaik-Anlagen kaum noch ins Gewicht, da sich die Erzeugungskosten und die Solarförderung innerhalb der vergangenen drei Jahre halbiert hätten. Nach einer Prognos-Berechnung wird eine Verdoppelung des Solarstromanteils am deutschen Energiemix – von 3,2 Prozent im vergangenen Jahr auf rund sieben Prozent im Jahr 2016 – die Strompreise um lediglich 2,5 Prozent steigen lassen. „Die Energiewende ist nicht zum Nulltarif zu haben. An den weiteren  Kostensteigerungen wird die Photovoltaik jedoch nur zu einem Bruchteil beitragen und zugleich Verbraucher vor einer mittel- bis langfristig zu erwartenden Kostenexplosion fossiler Energieträger sowie untragbaren Klimafolgekosten schützen“, so Körnig weiter.

Zudem senkt die Photovoltaik bereits zu Spitzenlastzeiten den Strompreis erheblich. Diese positiven Einspareffekte würden aber wegen eines „Konstruktionsfehlers“ im EEG nicht an die privaten Stromkunden weitergeben, so Körnig. Im Gegenteil: Vom Merit-Order-Effekt profitieren vor allem die stromintensiven Industrien, die zusätzlich noch weitgehend von der EEG-Umlage befreit sind.

Nach der in der vergangenen Woche verabschiedeten Neuregelung der Solarförderung geht der BSW-Solar davon aus, dass vor allem Investitionen in große Solarparks deutlich erschwert würden. Es sei daher spätestens im kommenden Jahr mit „einem  spürbaren Rückgang der Nachfrage in Deutschland“ zu rechnen. Die Installation kleinerer Photovoltaik-Anlagen bleibe hingegen attraktiv.

 

Quelle: photovoltaik.eu Sandra Enkhardt

http://www.photovoltaik.eu/nachrichten/details/beitrag/photovoltaik-treibt-energiewende-voran_100008488/

 

Sie möchten eine neue PV-Anlage installieren oder eine bestehende überprüfen? Auf www.pv-phil.com können Sie kostenlos die zu erwartenden Erträge oder Ersparnisse berechnen.